Ausrüstung für Wildtierfotografie

Meine Ausrüstung für die Wildtierfotografie

In der Wildtierfotografie ist Technik für mich ein Werkzeug – kein Selbstzweck. Sie soll mir ermöglichen, Tiere aus ausreichender Distanz zu beobachten und zu fotografieren, ohne in ihr natürliches Verhalten einzugreifen.

Als Hauptkamera nutze ich die Sony a1 II, ergänzt durch eine Sony a7 IV als zuverlässiges Backup. Beide Kameras bieten einen schnellen Autofokus und eine hohe Bildqualität, was gerade bei flüchtigen Momenten entscheidend ist.

Bei den Objektiven setze ich überwiegend auf das Sony 200–600 mm, da es mir erlaubt, Wildtiere aus großer Entfernung zu fotografieren und ihnen den nötigen Raum zu lassen. Für flexiblere Situationen kommt zusätzlich das Sony 70–200 mm GM II zum Einsatz.

Stative, Tarnung & Vorbereitung

Für ruhige Aufnahmen – sowohl beim Fotografieren als auch beim Filmen – verwende ich Stative mit Fluid Head, die saubere, kontrollierte Bewegungen ermöglichen. Ergänzt wird die Ausrüstung durch ein Tarnnetz sowie mehrere Ersatzakkus, um längere Beobachtungszeiten ohne Unterbrechung zu ermöglichen.

Zusätzlich arbeite ich mit Wildtierkameras, um Wege, Aktivitätszeiten und Gewohnheiten der Tiere besser zu verstehen. Ziel ist dabei nicht Kontrolle, sondern Wissen. Je besser ich vorbereitet bin, desto weniger muss ich selbst präsent sein.

Trotz dieser Ausrüstung ist mir eines besonders wichtig: Gute Wildtierfotografie hängt nicht vom teuersten Equipment ab. Entscheidend sind Geduld, Wissen über die Tiere und ein respektvoller Umgang mit der Natur.

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